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Herzliche Einladung
MHM

Ich möchte Sie herzlich zu unserer diesjährigen Informationsfahrt in den Sächsischen Landtag einladen. Als Rahmenprogramm besuchen wir das Militärhistorische Museum Dresden, eines der größten seiner Art in Europa. Das Museum der Bundeswehr beeindruckt mit seiner spektakulären Architektur von Daniel Libeskind und setzt sich auf vier Etagen facettenreich mit dem Thema Krieg auseinander. 

Erleben Sie in 30 Metern Höhe die Aussicht von der Besucherplattform in der Spitze des Keils. Er verweist auf die Stelle Dresdens, an der am 13. Februar 1945 die ersten Bomben der Alliierten Luftangriffe einschlugen. Vom sogenannten „Dresden Blick“ bietet sich Ihnen ein beeindruckendes Panorama über die Landeshauptstadt.

Im Anschluss besuchen Sie den Sächsischen Landtag und erleben ca. 1 Stunde auf der Besuchertribüne des Plenarsaals die Landtagsdebatte. Im Raum der CDU-Fraktion können Sie mit mir in lockerer Atmosphäre bei Kaffee und leckerem Kuchen über aktuelle politische Themen diskutieren. Die Fahrt ist aktuell ausgebucht. Als Ersatzteilnehmer können Sie sich hier registrieren.

UIF

 

 

Abitur: Schüler profitieren ab 2017 von Neuregelung

CDU Markus SchwarzeStatt 52 müssen die sächsischen Schüler in der gymnasialen Oberstufe nur noch 40 Kurshalbjahresergebnisse in die Gesamtqualifikation zum Abitur einbringen. Diese Regelung gilt auch für Schüler, die bereits die gymnasiale Oberstufe besuchen. 

Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) zeigt Verständnis für Eltern und Schüler - bislang mussten im Freistaat Sachsen bundesweit mit Abstand die meisten Bewertungen eingebracht werden:

„Ich habe die zahlreichen Wünsche der Schüler und Eltern sehr wohl wahrgenommen und kann diese gut verstehen. Deshalb habe ich mich entschlossen, die neue Einbringungspflicht auch denjenigen Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, die bereits in der gymnasialen Oberstufe sind. Das ist für mich eine Frage der Gerechtigkeit. In anderen Bundesländern, wie etwa Bayern gelten diese Regelungen schon längst. Sächsische Schüler dürfen im bundesweiten Vergleich keine Nachteile haben. Chancengleichheit und die Vergleichbarkeit der Abschlüsse sind ein hohes Gut“, begründet Kultusministerin Brunhild Kurth die Entscheidung.

Fälle, bei denen sich die Neuregelung aktuell nachteilig auswirkt, können auf Antrag die Gesamtqualifikation noch nach dem "alten" System berechnen lassen.

 

Bisherige Einbringungsverpflichtung der Länder in der gymnasialen Oberstufe (Stand 1.8.2016)

Nur Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt müssen bei der Umsetzung der KMK-Vereinbarung die Anzahl der einzubringenden Kurse reduzieren. Für Sachsen ist dies am gravierendsten, die Übersicht zeigt, dass Sachsen deutlich über dem Level der anderen Länder liegt.

 

Tabelle Kursergebnisse Abitur 2017

Neuregelung:


SN Gy                          8                           32                           40
SN BGy                        8                           28                           36      

Erklärung:
SN GY: Sachsen Gymnasium, SN BGy: Sachsen Berufliches Gymnasium

 

Die Neuregelung der Einbringungsverpflichtungen wird auch am Beruflichen Gymnasium umgesetzt. Es wird ebenso ähnliche Regelungen auch für die Abendgymnasien und Kollegs geben. Ähnlich deshalb, weil die Schüler am Abendgymnasium weniger Kurse belegen. Dies hängt mit der geringeren Stundenzahl, die am Abend möglich ist, zusammen. Die Anzahl der einzubringenden Kurse wird dort sinken.

 

Hohes Niveau bleibt

Dennoch liegen die Anforderungen des sächsischen Abiturs auch mit den geplanten Änderungen der gymnasialen Oberstufe weiter deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Mit der Belegverpflichtung für drei Naturwissenschaften und eine Fremdsprache oder für zwei Naturwissenschaften und zwei Fremdsprachen liegt Sachsen immer noch über den KMK-Vorgaben. Die KMK verlangt nur eine Naturwissenschaft bis zum Abitur.

Die Neuregelung bedeutet für einen Teil der Schüler sogar eine höhere Hürde: Künftig dürfen die Abiturienten bundeseinheitlich nur noch 8 Kurse mit weniger als 5 Punkten in die Wertung bringen, bisher waren es in Sachsen 12 Kurse. Das gut funktionierende System des Kursunterrichts und die zentralen Abiturprüfungen bleiben in Sachsen bestehen. Auch die Dauer der Schulzeit bleibt.

 

Hintergrund der Neuregelung

Die Neuregelung geht auf eine Vereinbarung der Kultusministerkonferenz (KMK) vom Juni 2016 zurück. Die Bundesländer hatten sich darauf geeinigt, dass zukünftig überall 40 so genannte Kurshalbjahresergebnisse in das Abitur einfließen. Bisher war Sachsen das einzige Land, in dem alle Kursergebnisse aus den Jahrgangsstufen 11 und 12 berücksichtigt wurden. Die neue Regelung bringt deutlich mehr Chancengleichheit und Vergleichbarkeit für sächsische Abiturienten. Die Änderungen werden besser vergleichbare Abschlüsse zwischen den Bundesländern bewirken. Zum Vergleich: In Berlin, Bremen, Hamburg Hessen und Nordrhein-Westfalen mussten die Schüler bisher nur 32 und in Bayern 40 Kursergebnisse einbringen. Das wird nun einheitlich auf 40 Kursergebnisse korrigiert.

 

> Interview der Ministerin mit der LVZ
> Neue Regelungen: So sollen sie konkret aussehen (SMK-Blog)
> Quelle: SMK Blog, Bildnachweis: Markus Schwarze, CDU Deutschlands

 


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