

Frühkindliche Bildung gehört den zu Themen, denen ich mich besonders widme. Seit 2007 gibt es in Sachsen den Bildungsplan als Arbeitsgrundlage für Erzieherinnen und Erzieher in Kitas. Inzwischen haben die Pädagogen in den Einrichtungen reichliche Erfahrungen gesammelt. Auf der politischen Agenda steht die Weiterentwicklung des Bildungsplans und dessen Ausweitung bis zum 10. Lebensjahr. Eine Evaluation hat bereits stattgefunden. Für mich ist es wichtig, neben den Ergebnissen dieser Überprüfung auch die Meinung der Erzieherinnen und Erzieher zu hören und Hinweise oder Anregungen aus der Praxis aufzunehmen. Besuche in Kitas bieten dazu gute Gelegenheiten und gehören im Übrigen zu den schönsten Terminen, die man als Politikerin wahrnehmen kann.
Ich war also am 28. Oktober in der Kita „Sonnenschein“ in Mittweida und haben mich dort davon überzeugen können, dass es in dieser Einrichtung eine deutlich positive Entwicklung gegeben hat. Das, was man zuerst wahrnimmt, sind der Zustand des Gebäudes und die Ausstattung der Räume. Die Stadt Mittweida hat investiert und aus dem alten Plattenbau ein „Schmuckkästchen“ gemacht. Aber auch hinsichtlich der Qualität der Bildung und Betreuung habe ich einen sehr guten Eindruck gewonnen. Die Mädchen und Jungen erfahren in dieser Kita eine gute Vorbereitung auf ihren Start ins Schul-Leben. Bücher gehören dazu und deshalb hatte ich auch ein Buch dabei – zum Vorlesen. Gespannt lauschten die künftigen Schulanfänger der lustigen Geschichte vom „Spaghetti-Schwein“ und machten sich anschließend über das mitgebrachte Obst und die Schoko-Bons her.